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Wie viele Umarmungen braucht der Mensch?

UmarmungDie Begründerin der Familientherapie, Virginia Satir, war der Ansicht:

„Wir benötigen pro Tag 4 Umarmungen zum Überleben.
Wir benötigen pro Tag 8 Umarmungen zum Leben.
Wir benötigen pro Tag 12 Umarmungen zum Wachstum.“

Und wie viele Umarmungen hast du heute schon genossen?

Wenn es (noch) zu wenige sind – vielleicht magst du hier aktiv werden? Werde Teil der „Free-Hugs“-Bewegung. Oder auf deutsch „Gratis-Umarmung“.

Lass dich einfach überraschen, wie viele Lächeln du auf (d)ein Gesicht zauberst….

Termin zum Vormerken: der 21. Jänner ist der Tag der Umarmung!

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte

Dieses Gedicht wird dem argentinischen Dichter Jorge Luis Borges zugeschrieben. Doch ganz egal, wer der Verfasser ist: Es erinnert uns daran, ganz im Hier und Jetzt zu leben. Schöne Dinge nicht länger aufzuschieben, sondern sie zu geniessen, sobald sie uns begegnen. Und wir alle brauchen manchmal diese kleine Erinnerung…..

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte

„Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte,
im Nächsten Leben würde ich versuchen, mehr Fehler zu machen.

Ich würde nicht so perfekt sein wollen,
ich würde mich mehr Entspannen.

Ich wäre ein bisschen verrückter, als ich es gewesen bin,
ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen.
Ich würde nicht so gesund leben.
Ich

würde mehr riskieren,
würde mehr reisen,
Sonnenuntergänge betrachten,
mehr Bergsteigen,
mehr in Flüssen schwimmen.

Ich war einer dieser klugen Menschen,
die jede Minute ihres Lebens fruchtbar verbrachten;
freilich hatte ich auch Momente der Freude,
aber wenn ich noch einmal anfangen könnte,
würde ich versuchen, nur mehr gute Augenblicke zu haben.

Falls du es noch nicht weißt,
aus diesen besteht nämlich das Leben;
nur aus Augenblicken;
vergiß nicht den jetzigen.

Wenn ich noch einmal leben könnte,
würde ich von Frühlingsbeginn an
bis in den Spätherbst hinein barfuß gehen.
Und ich würde mehr mit Kindern spielen,
wenn ich das Leben noch vor mir hätte.

Aber sehen Sie … ich bin 85 Jahre alt
Und weiß, daß ich bald sterben werde.“

Was hörst du?

Gerade jetzt, wo die Natur voller Geräusche ist – Vogelgezwitscher, das Summen der Insekten, das Rauschen des Windes, das Plätschern des Regens und vieles mehr – ist eine wunderbare Gelegenheit, das eigene Gehör zu schulen. Worauf achten wir am meisten? Bei welchem Geräusch horchen wir hin? Was tritt aus dem Klangteppich einer Stadt heraus? Oder haben wir einfach abgeschaltet, weil uns die ständige Geräuschkulisse einfach zu viel wird?   P1000589

Ein Tipp zum Abschalten: Die „Hotline Stille“.

„Hotline Stille“ ist eine Telefon-Hotline, mit Hilfe derer die Alltags-Hektik der Kraft der Innenschau auf niederschwellige Art gegenüber gestellt wird.

“Hotline Stille” regt Menschen dazu an, die innere Kraftquelle und Lebendigkeit wieder zu entdecken.

Mehr unter: Hotline Stille

 

Und hier noch eine kleine Geschichte dazu:

Der Indianer und die Grille

Ein Indianer, der in einem Reservat weit von der nächsten Stadt entfernt wohnte, besuchte das erste Mal seinen weißen Bruder in der Großstadt.

Er war sehr verwirrt vom vielen Lärm, von der Hektik und vom Gestank in den Straßenschluchten. Als sie nun durch die Einkaufsstraße mit den großen Schaufenstern spazierten, blieb der Indianer plötzlich

stehen und horchte auf.

„Was hast du“, fragte ihn sein Freund. „Ich höre irgendwo eine Grille zirpen“, antwortete der Indianer. „Das ist unmöglich“, lachte der Weiße. „Erstens gibt es hier in der Stadt keine Grillen und zweitens würde ihr Geräusch in diesem Lärm untergehen.“

Der Indianer ließ sich jedoch nicht beirren und folgte dem Zirpen. Sie kamen zu einem älteren Haus dessen Wand ganz mit Efeu überwachsen war. Der Indianer teilte die Blätter und tatsächlich: Da saß eine große Grille.

„Ihr Indianer habt eben einfach ein viel besseres Gehör“, sagte der Weiße im weitergehen. „Unsinn“, erwiderte sein Freund vom Land. „Ich werde Dir das Gegenteil beweisen“. Er nahm eine kleine Münze aus seiner Tasche und warf sie auf den Boden. Ein leises „Pling“ ließ sich vernehmen. Selbst einige Passanten, die mehr als zehn Meter entfernt standen, drehten sich augenblicklich um und schauten in die Richtung, aus der sie das Geräusch gehört hatten.

„Siehst Du mein Freund, es liegt nicht am Gehör. Was wir wahrnehmen können oder nicht, liegt ausschließlich an der Richtung unserer Aufmerksamkeit. Was Du hörst, sagt mehr darüber aus wie Du denkst, als was Dich umgibt.“

(Indianische Weisheit)

Was wir

hören zeigt uns manchmal mehr über unsere innere Welt als über das, was im Außen passiert.

Was hörst Du?

Was macht dich lebendig?

„Frag nicht, was die Welt braucht!
Frag vielmehr, was dich lebendig macht
und dann geh hin und tue genau das.
Denn was die Welt am meisten braucht,
sind Menschen, die lebendig sind!“
(Howard Thurman)

  • Kannst du auf Anhieb benennen, was dich lebendig macht?
  • Vielleicht fühlst du dich manchmal überfordert, lustlos, ausgebrannt?
  • Oder du hast dir zu viele Verpflichtungen aufgeladen, weil du andere nicht enttäuschen willst?
  • Kann es sein, dass du dir einfach öfters eine Verschnaufpause wünscht, um Zeit für dich zu haben und deine ureigensten Bedürfnisse wieder wahrnehmen zu können?

Wenn du bei diesen Fragen genickt hast, dann bist du in guter Gesellschaft. Viele von uns tragen viele Hüte und füllen viele Rollen aus: in der Familie, der Partnerschaft, der Arbeit, der Gesellschaft, oft durch unsere hohen Ansprüche an uns selbst und vieles mehr.

Dazu

kommt: Mehr als 80% der Menschen üben eine Arbeit aus, die sie weder befriedigt noch ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten gerecht wird. Trotzdem harren sie dort aus, weil sie keine Alternativen sehen oder aus Angst vor Veränderung. Manchmal einfach aus der Befürchtung heraus, auf Grund der Wirtschaftslage, ihres Alters oder des Marktes keine andere Möglichkeit zu haben. Und genau das führt allmählich dazu, dass wir uns weniger und weniger zutrauen und in einer unbefriedigenden Situation feststecken. Das ist der Nährboden, auf dem Frust, Depressionen oder Burnout entstehen!

Welche Vergeudung von Energie, Intelligenz und Erfahrung! Was für eine Verschwendung von Ressourcen, Talenten und Lebenszeit!

Du kannst wählen!

Meine Erfahrung ist: auch wenn ich die Umstände manchmal nicht ändern kann oder will, wohl aber die Art und Weise, wie ich mit ihnen umgehe.

Ich kann wählen wie ich denke, wie ich mich fühle, wie ich handle, welche Entscheidungen ich treffe. (Auch keine Entscheidung zu treffen ist letztlich eine Entscheidung!). Ich kann wählen, mit welchen Menschen ich Zeit verbringe, ich kann herausfinden, was mich nährt und unterstützt. Das kann ich lernen! Und das macht all den Unterschied aus.

Finde was wirkt,
Finde was dich nährt,
Finde was dich unterstützt und dir gut tut,
Finde, was dich lebendig hält!

Wie gehst du es an?

Durch Fragen, neugierig sein, Experimentieren, Reflektieren, Erinnern, Wiederholen.

Durch den Mut, für dich selbst einzutreten. Für dich. Um ein gutes Leben zu führen, was immer du darunter verstehst. Mit dir und anderen liebevoll und wertschätzend umgehen.

Deine Fähigkeiten und Talente zu nutzen.

Und dir die Fähigkeit bewahren, um zu Staunen, Spaß zu haben und mit Leichtigkeit zu leben. Und zwar unabhängig von den jeweiligen Umständen!

Gerne unterstütze ich dich dabei, neue Wege einzuschlagen!

 Irmgard Kravogel

Deine Mutmacherin für ein erfülltes Leben
und mehr Lebendigkeit im Alltag.